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| Geschrieben von Linus Callahan - 12.12.2016, 20:06 |
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The Organization // Für eine Handvoll Dollar
![]() “Vor gut 25 Jahren habe ich damit begonnen, mein Finanzimperium ins Leben zu rufen. Damals war ich noch Student und musste hart lernen, wie das Leben funktioniert. Aber ich habe es gemeistert, heute schwimme ich wortwörtlich in Geld. Mit meiner Beharrlichkeit und meinem Ehrgeiz habe ich es auch durch die dunkelsten Zeiten geschafft und immer mehr Leute um mich gescharrt. Ich bin ein sehr ruhiger und ausgeglichener Mensch, Stress versuche ich immer zu vermeiden. Genauso wie Unordnung, die wir uns in diesem Job einfach nicht leisten können. Grundsätzlich bin ich kein Freund von Gewalt, aber manchmal lässt es sich leider einfach nicht vermeiden. Mir ist vor allem das freundschaftliche Verhältnis wichtig, das wir untereinander pflegen. Aber ich gebe die Richtung vor, immerhin ist es meine Organisation. Die Machtverhältnisse sind also klar. Was ich von dir erwarte? Einsatz und Loyalität. Geld schläft nicht und mit Geld spielt man nicht. Außerdem sollte dir klar sein was passiert, wenn du versuchst mich zu hintergehen. In meiner Freizeit bin ich Clubbesitzer. Bereits in Vancouver, wo ich geboren und aufgewachsen bin, habe ich einen Club gekauft und zu neuer Größe gebracht. Vor 2 Jahren bin ich nach Los Angeles gekommen, weil meine Ex-Frau mit unserer gemeinsamen Tochter hierhergezogen ist. Mir blieb also nichts Anderes übrig als meine Finanzgeschäfte in Vancouver stillzulegen und den Club zu verkaufen.“ ![]() “Genauso wie ich bist du ursprünglich in Vancouver geboren und aufgewachsen. Wir kennen uns seit Kindestagen, haben so ziemlich jeden Mist gemeinsam ausprobiert und haben öfter einmal eine gescheuert bekommen. Man könnte wirklich sagen, dass wir Brüder im Geiste sind. Du bist aber nicht nur mein bester Freund, sondern auch mein Stellvertreter in der Organisation. Wir besprechen den nächsten Schritt immer gemeinsam, immerhin lege ich viel Wert auf deine Meinung. Während ich mich für eine Karriere in der Clubszene entschieden habe, bist du Professor an der Universität geworden. Für Mathematik und Physik natürlich, aber das war wenig überraschend. Ich schätze vor allem deine ruhige, einnehmende Art und dein scharfsinniges, analytisches Denken. Außerdem hast du immer einen guten Rat für mich. Im Gegensatz zu mir bist du schon vor 6 Jahren nach Los Angeles gekommen. Warum? Weil wir klug waren. Während ich in Vancouver das Finanzimperium vorangetrieben habe, hast du uns hier ein zweites Standbein geschaffen und ein nicht weniger beeindruckendes Imperium geschaffen. Der illegale Finanzmarkt in der Stadt gehört uns, ernstzunehmende Konkurrenz ist nicht in Sicht. In den letzten zwei Jahren ist es noch einmal steil nach oben gegangen, seit wir wieder zusammen das Steuer übernommen haben.“ ![]() ”Zu sagen, du wärst der Mann fürs Grobe ist noch weit untertrieben. Du sorgst mit deinem Team für die nötige Sicherheit innerhalb der Organisation und schaltest jede Bedrohung aus, bevor sie überhaupt wirklich gefährlich werden kann. Dabei ist dir klar, dass vor allem Diskretion das oberste Gebot ist. Darüber hinaus bist du aber auch mit deinen Jungs auf den Straßen unterwegs und holst unser Geld zurück, wenn Kunden unglücklicherweise in Zahlungsverzug geraten. Ich will dabei gar nicht wissen, welche Methoden du manchmal anwendest und im Grunde ist es mir auch egal. Die Grundregel ist allerdings, dass töten der allerletzte Ausweg ist. Du weißt doch, von Toten bekommt man kein Geld mehr. Wir haben eine solide Vertrauensbasis, immerhin vertraue ich dir bei Geschäftstreffen auch mein Leben an. Genauso wie du mir vertraust, dass ich dir in brenzligen Situationen nach außen hin den Rücken freihalte und Alibis verschaffe, wenn es nötig sein sollte. In Vancouver warst du darüber hinaus auch Securitychef in meinem Club und hast für die Sicherheit der Gäste garantiert. Klingt komisch? Keineswegs, wir sind Verbrecher mit Ehre und Anstand. Unschuldige werden bei uns nicht in Mitleidenschaft gezogen, soviel Moral muss einfach sein. Manchmal fällt dir das allerdings schwer, wenn du wieder einmal in Rage bist und alles umholzen willst. Böse Zungen würden sogar behaupten, du wärst leicht reizbar.“ ![]() ”Obwohl du schon seit vier Jahren für die Organisation arbeitest, haben wir uns erst kennengelernt, als ich nach Los Angeles gezogen bin. Und ich muss zugeben, dass ich Gefallen an dir gefunden habe. Du bist klug, du bist sexy, du bist witzig. Möglicherweise habe ich sogar eine kleine Schwäche für dich und ich bin mir nicht sicher, ob du das weißt. Dennoch, du machst einen hervorragenden Job als Anwältin für die Organisation. Egal ob es nur Beratung ist, die Erstellung von wasserdichten Alibis oder die Klärung von Rechtsfragen in Notfällen. Auf dich ist immer Verlass, du verstehst dein Handwerk wie keine andere. Wie du bei uns gelandet bist? Das fragst du am besten Noah, immerhin hat er dich aufgegabelt und eingeschleust. Dafür muss ich ihm übrigens noch einmal die Hand schütteln. Aber du bist nicht auf den Mund gefallen und weißt dich verbal sehr gut zu verteidigen. Obwohl unsere Gruppe hauptsächlich von Männern dominiert wird, stehen sie alle stramm und hören dir aufmerksam zu, wenn du einmal lauter wirst. Ich finde dich dabei unglaublich sexy, aber das kann ich dir schlecht sagen. Immerhin bin ich dein Boss, wo soll das denn enden? Oder empfindest du vielleicht doch so wie ich?“ ![]() ”Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, was du den ganzen Tag eigentlich machst. Du würgst die Tasten, beschimpfst den Monitor und freust dich wie ein kleines Kind, wenn ein grünes Lämpchen im Programm aufleuchtet. Von all der Technik verstehe ich gar nichts, ich bin schon mit meinem Smartphone überfordert. Umso wichtiger ist es, dass wir dich haben. Viele Geschäfte und Transaktionen lassen sich heutzutage online abwickeln, die klassischen Face-to-Face Treffen sterben immer mehr aus. Du bist ständig überdreht und legst eine Lautstärke an den Tag, dass mir die Ohren rauchen, was vermutlich von deinem literweisen Konsum an Energydrinks kommt. Meistens scheitern wir auch am unterschiedlichen Humor, denn du kannst mit meinen Witzen über Filmklassiker aus den 60ern nichts anfangen und ich nichts mit deinen über verkorkste Sourcecodes. Aber bitte tu mir einen Gefallen. Ich hab dich vor 1,5 Jahre nicht aus dem Knast geholt, damit du noch einmal die Datenbank der Polizei hackst und dich dabei erwischen lässt. Also halt die Füße still, wir brauchen dich hier.“ Davon abgesehen sind Avatare und Namen nur Vorschläge, nur das Grundgerüst sollte möglichst erhalten bleiben. Du kannst auch gerne eigene Ideen oder Charakter einbringen, aber das besprich bitte vorher mit mir. Ansonsten ist alles easy. |










