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| Geschrieben von The Mayor - 18.12.2016, 20:03 |
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Trust me, I’m a doctor. ![]() Im öffentlichen Krankenhaus von Los Angeles ist rund um die Uhr Hochbetrieb. Der Patientenstrom reißt nie ab, ständig kommen neue Fälle dazu und langsam wird der Platz knapp. Das Wort Stress kann es nur minimal beschreiben, denn täglich geht das Personal an seine Grenzen, um den Anforderungen gerecht zu werden. Viele tun das mit Leib und Seele, denn ansonsten hätten sie den Job schon längst an den Nagel gehängt. Oft leidet die Qualität der Behandlung, denn kaum jemand kann sich wirklich Zeit für die Patienten nehmen. Bisher war es pures Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist, aber wie lange wird das gut gehen? Und der Vorstand hat aufgrund der Finanzkrise angekündigt, weiter das Budget zu kürzen, um Einsparungen zu erzielen. Langsam muss ein Plan B her, ansonsten wird sich das Krankenhaus nicht mehr lange halten. Avatarvorschlag: Mary-Louise Parker In deiner Position ist es wichtig, die Qualität für die Patienten zu optimieren? Weit gefehlt! Dir ist nur wichtig, dass mehr Geld in die Krankenhauskasse wandert, egal mit welchen Mitteln. Du fühlst dich in erster Linie dem Vorstand verpflichtet, dann erst deinem Dasein als Arzt. Deinen Leuten wäre es auch lieber, wenn du dich nicht auf den Stationen blicken lassen würdest, denn du bist als Drache und Monster verschrien. Allgemein kennt man dich nur als Cholerikerin, die keinen Widerspruch duldet und von sich selbst denkt, immer Recht zu haben. Stört dich das? Mitnichten, immerhin ist es viel besser gefürchtet zu werden, als vielleicht an Autorität zu verlieren.Avatarvorschlag: Christian Kane Die Tatsache, dass dein Großvater beim Bau einen Großteil des Krankenhauses finanziert hat, hat dir bei deiner Karriere auch nicht geholfen. Denn du behältst das für dich und willst am liebsten nichts mit deinem Großvater zu tun haben. In deinen Erinnerungen ist er hauptsächlich Säufer und Tyrann. Aber dein Erbe hat dir immerhin automatisch einen Sitz im Vorstand gebracht, den du anfangs nur widerwillig angenommen hast, bis dir dann klar wurde, dass du von hier aus vielleicht etwas ändern könntest. Klingt auch gut, wenn da das Problem mit dem lieben Geld nicht wäre, das auch dir nicht bei den Ohren herauswächst.Avatarvorschlag: Amy Adams Nach außen hin wirkst du zart und zerbrechlich, was vor allem einige deiner männlichen Kollegen glauben lässt, dass sie dir überlegen wären. Aber mal ehrlich, du wärst nicht Oberärztin, wenn das der Fall wäre. Du weißt genau was du willst, kämpfst mit harten Bandagen dafür und bist auch bereit, weit über dein Limit zu gehen. Allerdings nur so, dass keiner deiner Kollegen zu Schaden kommt. Dir ist Zusammenhalt und Loyalität wichtig, manchmal bist du dahingehend sogar richtig naiv und wirst erst wach, wenn du auf die Nase gefallen bist. Obwohl du schon seit Jahren vergeben bist, findest du einen der Assistenzärzte attraktiver, als du eigentlich solltest. Und langsam wird deine Selbstbeherrschung immer schwächer.Avatarvorschlag: Jamie Chung Erwachsen werden ist was für Loser. Genau diesem Motto hast du dich mit Leib und Seele verschrieben und lässt keine Gelegenheit aus, um irgendwelchen Unfug zu treiben. Du hast ständig nur Flausen im Kopf, alberst herum und machst dich über die normalsten Situationen lustig. Zumindest solange bis es um Leben und Tod geht. Denn mit deinem ausgeprägten Helfersyndrom schaffst du es mit Leichtigkeit in deinen sogenannten Arztmodus zu schalten, in dem du ernst und professionell bist. Dass du einmal eine Pionierin auf dem Gebiet der Neurochirurgie wirst, steht für dich schon seit Jugendtagen fest. Denn du bist fasziniert vom menschlichen Gehirn und den Leistungen, das es jeden Tag für uns erbringt.Avatarvorschlag: Matt Cohen Mit deiner unendlichen Arroganz hast du dich schon am ersten Tag bei deinen Kollegen unbeliebt gemacht. Kaum jemand hat eine gute Meinung von dir, obwohl du ein hervorragender Arzt bist und als Ausnahmetalent giltst, weil du vielseitig in nahezu allen Bereichen einsetzbar bist. Blöderweise weißt du das auch und hältst dich deswegen für etwas Besseres. Ganz offensichtlich hast du noch nicht begriffen, dass man im Team viel stärker ist, als alleine. Sagen lässt du dir nur etwas von der Oberärztin der Unfallchirurgie, in die du heimlich verliebt bist. Dass sie ein paar Jahre älter ist stört dich überhaupt nicht, genauso wenig, dass sie in einer festen Beziehung lebt.Avatarvorschlag: Eric McCormack Schon vor Jahren haben dir ein paar Assistenzärzte den Spitznamen The Silence verpasst. Warum? Weil du die Ruhe erfunden hast. Egal wie stressig oder scheiße dein Tag läuft, egal wie aussichtslos die Situation auch erscheint, du schaffst es immer wieder ruhig zu bleiben und steckst ganz nebenbei alle um dich herum damit an. Mit deinem analytischen Denken gehst du in Sekundenschnelle alle möglichen Szenarien durch und wählst das für dich am logischsten. Darüber hinaus bist du die gute Seele des Krankenhauses und hast immer ein offenes Ohr, wenn dir jemand sein Leid klagen will. Ob nun Patient oder Kollege, macht für dich keinen Unterschied.InformationenNamen und Avatare können nach Belieben geändert werden, genauso wie der Charakter gestaltet. Die restlichen Eckdaten sind allerdings in Stein gemeißelt und stehen nicht zur Diskussion. Gerne kannst du auch deinen eigenen Arzt unterbringen, immerhin besteht ein Krankenhaus aus unzähligen Leuten und kann deswegen nach Belieben erweitert werden. Es wäre allerdings schön, wenn nicht 99% aller Ärzte der Stadt das gleiche Fachgebiet belegen würden. |







In deiner Position ist es wichtig, die Qualität für die Patienten zu optimieren? Weit gefehlt! Dir ist nur wichtig, dass mehr Geld in die Krankenhauskasse wandert, egal mit welchen Mitteln. Du fühlst dich in erster Linie dem Vorstand verpflichtet, dann erst deinem Dasein als Arzt. Deinen Leuten wäre es auch lieber, wenn du dich nicht auf den Stationen blicken lassen würdest, denn du bist als Drache und Monster verschrien. Allgemein kennt man dich nur als Cholerikerin, die keinen Widerspruch duldet und von sich selbst denkt, immer Recht zu haben. Stört dich das? Mitnichten, immerhin ist es viel besser gefürchtet zu werden, als vielleicht an Autorität zu verlieren.
Die Tatsache, dass dein Großvater beim Bau einen Großteil des Krankenhauses finanziert hat, hat dir bei deiner Karriere auch nicht geholfen. Denn du behältst das für dich und willst am liebsten nichts mit deinem Großvater zu tun haben. In deinen Erinnerungen ist er hauptsächlich Säufer und Tyrann. Aber dein Erbe hat dir immerhin automatisch einen Sitz im Vorstand gebracht, den du anfangs nur widerwillig angenommen hast, bis dir dann klar wurde, dass du von hier aus vielleicht etwas ändern könntest. Klingt auch gut, wenn da das Problem mit dem lieben Geld nicht wäre, das auch dir nicht bei den Ohren herauswächst.
Nach außen hin wirkst du zart und zerbrechlich, was vor allem einige deiner männlichen Kollegen glauben lässt, dass sie dir überlegen wären. Aber mal ehrlich, du wärst nicht Oberärztin, wenn das der Fall wäre. Du weißt genau was du willst, kämpfst mit harten Bandagen dafür und bist auch bereit, weit über dein Limit zu gehen. Allerdings nur so, dass keiner deiner Kollegen zu Schaden kommt. Dir ist Zusammenhalt und Loyalität wichtig, manchmal bist du dahingehend sogar richtig naiv und wirst erst wach, wenn du auf die Nase gefallen bist. Obwohl du schon seit Jahren vergeben bist, findest du einen der Assistenzärzte attraktiver, als du eigentlich solltest. Und langsam wird deine Selbstbeherrschung immer schwächer.
Erwachsen werden ist was für Loser. Genau diesem Motto hast du dich mit Leib und Seele verschrieben und lässt keine Gelegenheit aus, um irgendwelchen Unfug zu treiben. Du hast ständig nur Flausen im Kopf, alberst herum und machst dich über die normalsten Situationen lustig. Zumindest solange bis es um Leben und Tod geht. Denn mit deinem ausgeprägten Helfersyndrom schaffst du es mit Leichtigkeit in deinen sogenannten Arztmodus zu schalten, in dem du ernst und professionell bist. Dass du einmal eine Pionierin auf dem Gebiet der Neurochirurgie wirst, steht für dich schon seit Jugendtagen fest. Denn du bist fasziniert vom menschlichen Gehirn und den Leistungen, das es jeden Tag für uns erbringt.
Mit deiner unendlichen Arroganz hast du dich schon am ersten Tag bei deinen Kollegen unbeliebt gemacht. Kaum jemand hat eine gute Meinung von dir, obwohl du ein hervorragender Arzt bist und als Ausnahmetalent giltst, weil du vielseitig in nahezu allen Bereichen einsetzbar bist. Blöderweise weißt du das auch und hältst dich deswegen für etwas Besseres. Ganz offensichtlich hast du noch nicht begriffen, dass man im Team viel stärker ist, als alleine. Sagen lässt du dir nur etwas von der Oberärztin der Unfallchirurgie, in die du heimlich verliebt bist. Dass sie ein paar Jahre älter ist stört dich überhaupt nicht, genauso wenig, dass sie in einer festen Beziehung lebt.
Schon vor Jahren haben dir ein paar Assistenzärzte den Spitznamen The Silence verpasst. Warum? Weil du die Ruhe erfunden hast. Egal wie stressig oder scheiße dein Tag läuft, egal wie aussichtslos die Situation auch erscheint, du schaffst es immer wieder ruhig zu bleiben und steckst ganz nebenbei alle um dich herum damit an. Mit deinem analytischen Denken gehst du in Sekundenschnelle alle möglichen Szenarien durch und wählst das für dich am logischsten. Darüber hinaus bist du die gute Seele des Krankenhauses und hast immer ein offenes Ohr, wenn dir jemand sein Leid klagen will. Ob nun Patient oder Kollege, macht für dich keinen Unterschied.