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Date a car guy! We break parts not hearts. - Finch Dixon - 03.03.2017 - THE HALL OF FLAME-
Mr. Oh-So-Cool Knox Kincaid • 30 Jahre • Mechaniker
Manch einer würde behaupten wollen, dass Knox nicht unbedingt unter einem guten Stern geboren wurde. Aber mal ehrlich? Wer kriegt denn bitte in seinem ganzen Leben vom Glück den Arsch geküsst? Knox geht davon jedenfalls nicht aus und beklagt sich deshalb auch nie. Mieses Karma? Was für ein Bullshit! Eine ganz dumme Entscheidung? Ja, das schon eher. Also ist ja wohl eher jeder selber seines (Un)Glückes Schmied. Knox kommt eigentlich gar nicht mal aus so schlechten Verhältnissen, ist aufgewachsen in einer Handwerkerfamilie und hat deshalb den Umgang mit Meister Mannys Werkzeugkiste schon ziemlich früh gelernt, wenn nicht gar in die Wiege gelegt bekommen. In der Schule war er eher so Mittelmaß, was daran liegt, dass es so viele wichtigere Dinge in dem Alter gab (Mädchen, Bier, Partys, Lacrosse und so). Recht früh hat er sich für Autos interessiert, aber dass er ein Spitzenmechaniker wird, daran hat er im Traum nicht geglaubt. War aber so. Ein bisschen sagenhaftes Talent, ein bisschen Vitamin B, und er landete bei den Rallyefahrern. Nicht als Fahrer, sondern in der Box. Ein paar Jahre war er sogar für eines der Topteams bei der WRC dabei, allerdings hat er sich dann zu einer Dummheit hinreißen lassen. Er hat nämlich gegen Bezahlung (verdammt gute Bezahlung) von einem gegnerischen Rennstall den Wagen eines Teammitglieds manipuliert. Und wurde erwischt. Dumm gelaufen. Damit war seine Karriere beendet, und obendrein wanderte er für einige Monate wegen Körperverletzung in den Bau. Wütend ist er in erster Linie auf sich selber. Und auf die Gesellschaft, denn nun durfte Knox am eigenen Leib erfahren, wie schwer es ist, mit Bewährungsauflagen und vorbestraft Fuß zu fassen. Das alles hat ihn zu einem eher verschlossenen Kerl gemacht, der eine stoische Ruhe ausstrahlt, aber durchaus in der Lage ist, von einer Sekunde zur nächsten zu explodieren. Und ja, ein bisschen verbittert ist er auch. Vielleicht auch ein bisschen mehr. Und war das am Ende die einzige Dummheit, zu der er sich in seinem Leben hinreißen lässt? Oder passiert ihm ein solcher Fehler ein zweites Mal?Miss Color-Me-Bad Phoenix Riverton • 27 Jahre • Lackiererin
Phee kommt aus einer der übelsten Gegenden in Los Angeles. Ihre Geschichte ist ebenso traurig wie auch düster. Nachdem ihre Mutter sie bereits mit 16 Jahren auf die Welt brachte, zog sie sie ohne Vater groß, aber dann trat wenig später ihr Stiefvater in ihr Leben. Der Kerl hat sie nicht alle, um es mal gelinde zu sagen. Er hat kein Mitglied der Familie je geprügelt, allerdings versteht er sich in psychischer Gewalt durchaus. Als dann Phees 4 Jahre jüngerer Halbbruder schwer krank wurde, als Phoenix gerade 16 Jahre alt war, verwandelte sich der Vorhof zur Hölle in die Hölle selbst. Denn Jamie hatte Krebs und nur eine Spende hätte ihn retten können. Aber Phee passte nicht als Spenderin, und weil jede Tragödie ihren Sündenbock braucht, erkor sich ihr Stiefvater die damals 16-jährige aus, nachdem ihr Halbbruder seinem Leiden erlag. Nun war sie nicht mehr nur gefangen in einem kleinen Wellblechbungalow mit Menschen, die nur dem Blut nach ihre Familie waren, sondern auch in einem Alptraum. Denn wann immer es ging und er getrunken hatte, hielt ihr Stiefvater ihr unter die Nase, dass eben diese Tragödie ausschließlich ihre Schuld sei. Die Streitereien eskalierten so sehr, dass er Phee mit 19 Jahren auf die Straße setzte. Eine Weile kam sie bei einem Kumpel im Trailerpark unter. Gezeichnet hatte sie immer schon gern, und obendrein gingen viele der Graffitis in der Gegend auf ihr Konto. Die künstlerische Ader konnte man kaum übersehen. Dass sie anfing Autos zu lackieren und mit Airbrush zu verschönern, war mehr ein Zufall. Und die erste Zahlung, die sie erhielt, war ein alter VW Bully. Inzwischen besitzt sie einen kleinen Wohnwagen, aber die Trailerparks kann sie nicht leiden, weshalb sie einen kleinen Dauercampingplatz am Strand bewohnt. Erstaunlicherweise sieht die Narben auf ihrer Seele kaum jemand, im Gegenteil, man trifft vermutlich selten so eine Schnattertrine mit einem so sonnigen Gemüt. Weinen tut Phee allerhöchstens hinter verschlossenen Türen, hinter denen sie sich doch fühlt, als wäre sie allein inmitten von lauter Menschen. Allerdings hat ihr Stiefvater ihr nicht verziehen, und ihre Mutter bettelt sie regelmäßig um Geld an. Da ist doch bestimmt noch Luft nach oben und eine weitere Eskalation in greifbarer Nähe?[VERGEBEN] Mr. Flow-Rider Rocco Santiago • 39 Jahre • Mechaniker
Ho, Rocco - oder Iago wie er auch genannt wird - ist ein echter Player. Bei Frauen lässt er nichts anbrennen und lässt seiner großen, wenn auch charmanten Klappe freien Lauf, obwohl er eigentlich allen Grund hat, den Kopf einzuziehen. Eigentlich ist Rocco nämlich nicht einmal US-Bürger. Aber von vorne: Heran gewachsen ist Rocco mit seinem großen Bruder Emilio in Kolumbien, als Sohn einer Afrikanerin und eines Kolumbianers, und ja, hier erfüllt sich jedes Klischee, was dieses Land angeht. Schon als Kinder waren sie Drogenkuriere, wurden in einer Welt groß, in der Geld eher schnell gemacht wurde und trotzdem immer rar war, während auf die Schulbildung der Jungs kein besonderer Wert gelegt wurde. Das einzige Interesse, das sie abseits dieser Welt hatten, waren Autos. Irgendwann rief das Abenteuer und so reisten sie mit einer kleinen Clique und Rucksäcken voller gestohlener Drogen in die Staaten. Erst meinte es das Leben in Los Angeles auch gut mit ihnen, sie machten sich im kleinen Rahmen einen Namen als Drogendealer, aber während Rocco das Zeug selber nie anrührte, verfiel sein Bruder den Drogen. Und einige Jahre später legte er sich mit der falschen Gang an. Es kam zum Showdown by einem Drive-By-Shooting, in dem Emilio tödlich verletzt wurde. Das war der Moment, in dem Rocco aus seinem kleinen Traum aus schönen Frauen, Drogengeld und prunkvollen Lowridern aufwachte und der Realität ins Auge sah. Er entschied sich dafür, dieses Leben nicht mehr zu wollen, erkannte, dass in einer solchen Stadt viel größere Gangs und Banden die Strippen zogen und zog seinerseits die Bremse. Der Fall war tief, denn da war nicht nur die Trauer um seinen Bruder, sondern auch die Tatsache, dass er Geld verdienen musste. Back to the roots versuchte er sich an Lowridern, und damit hatte er sogar Erfolg. Mehr als er sich erahnt hätte. Dummerweise hat er immer noch gefälschte Papiere und muss damit immer in der tiefsten Gangart unterwegs sein, sobald die Cops auch nur zu hören sind. Und seine alte Clique will ihn nach wie vor an Board haben und rückt ihm auf die Pelle. Und bestimmt hat er doch auch nicht vergessen, wer seinen Bruder auf dem Gewissen hat, oder?[RESERVIERT] Miss Nerdilicious Mingh Castle • 31 Jahre • Mechatronikerin
Minghs Lieblingsfach in der Schule? Informatik und Physik. Definitiv. Komische Wahl für ein Mädchen, oder? Aber so ist sie: Nerd und Geek durch und durch. Der Inbegriff quasi. Für ihre recht traditionell veranlagten Eltern war das irgendwie merkwürdig, hat man doch eher gehofft, dass sie in das chinesische Restaurant einsteigen würde, das diese Downtown betreiben. So traditionell, dass sie ihre Tochter einschränken würden, sind sie dann aber doch wieder nicht. Mingh hat es nie leicht gehabt, denn schon von Natur aus war sie eher schüchtern und still, und die Tatsache, dass sie auf Computer und Videospiele stand, machte den Umstand nicht gerade besser, ebenso wenig wie die Brille und die feste Zahnspange. Kinder können grausam sein, und so wurde Mingh nicht nur einmal zum Mobbing-Opfer der beliebten Kids an ihrer Schule. Die Transformation vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan kam nicht über Nacht, aber mit der Zeit bekam auch Mingh weibliche Kurven, ersetzte die Brille durch Kontaktlinsen und entwickelte einen...naja, sagen wir mal besseren Sinn für Mode. Sie hat tatsächlich ein Stipendium für die UCLA ergattern können. Dass sie am Ende doch bei den Autos gelandet ist, ist eher Zufall gewesen. Nach ihrem Studium fing sie bei Ford an zu arbeiten, richtig in die Materie rein gerutscht ist sie aber erst durch einen Kumpel, der in der Straßenrennszene unterwegs war und sie um Hilfe mit seinem Wagen bat. Der verhalf ihr auch zu mehr Selbstbewusstsein, denn als sie einen ihrer Peiniger von der High School wieder traf, explodierte die kleine Mingh derart, dass sie ihn übel zurichtete, eine Anzeige bekam, Sozialstunden abdrücken durfte und ihren Job bei Ford verlor. Fortan blühte sie ganz und gar auf in ihrer Beliebtheit in der Straßenrennszene, denn jeder wollte sie an der Elektronik seines Wagens haben. Sie ist nicht zum Star mutiert und immer noch eine eher leise und ruhige, junge Frau. Allerdings dreht sie so richtig auf, wenn es um ihre Lieblingsthemen geht: Autos, Videospiele, Computer, Horrorfilme und Martial Arts! Ihr Kichern ist übrigens ansteckend, gleich doppelt, weil es immer wirkt, als würde sie selbst davor erschrecken. Das Besondere an Mingh? Sie ist 31 Jahre alt und hatte noch nie (!) einen Freund. Allerdings würde sie diese Angelegenheit gern ändern? Fällt sie am Ende auf den Falschen rein? |